Grün-Weiß verpasst einen Podestplatz

von (cn)

Das letzte Punktspiel der 1. Bundesliga im Sportkegeln auf Bohlebahnen für Grün-Weiß Cuxhaven stand auf dem Plan. Die Personalsituation war, wie bereits die ganze Saison, wieder sehr angespannt. Mit Katharina Sepcke und Christine Sinram, sowie die Langzeitverletzte Anja Fürst, fielen einige Leistungsträgerinnen aus. Also bestand die Mannschaft aus dem Quintett Antje Sandrock-Semmler, Silke Schulz, Barbara Sepcke, Christine Müller und Imke Buschbeck. Da aufgrund der aktuellen Coronasituation nur fünf Spielerinnen pro Mannschaft gewertet werden, konnte Grün-Weiß Cuxhaven zumindest eine volle Mannschaft stellen.

Den Anfang machte Barbara Sepcke (843), sie musste sich gegen Albert (870) aus Bremen ge- schlagen geben und der Rückstand betrug 27 Holz. Antje Sandrock-Semmler (866) und Silke Schulz (867) versuchten alles, um den Rückstand zu verringern, allerdings erwiesen sich die Gegnerinnen mit Wachtendorf (883) und K. Albert (857) als harte Brocken und somit erhöhte sich der Rückstand auf 34 Holz. Imke Buschbeck (874) und Christine Müller (864) konnten zwar noch einmal eine kleine Aufholjagd starten, aber letztlich hatten die Bremerinnen Steitz (865) und Reinicke (866) etwas dagegen und das Spiel ging mit insgesamt 27 Holz an Carat Bremen, das sich damit die Bronzemedaille sicherte. Viel schwieriger hätte die Saison nicht verlaufen können und dass Cuxhaven trotz der sehr schwierigen Personalsituation um die Treppchenplätze mitspielen konnte, muss eigentlich bereits als Erfolg bezeichnet werden.

Es gab auch erfreuliche Nachrichten, denn die 1. Vorsitzende der Cuxhavener Sportkeglervereinigung und gleichzeitig ein Urgestein der Grün-Weißen, Silke Schulz, feierte im Laufe der Saison ihr 300. Bundesligaspiel. Ein Meilenstein, den es in der 1. Bundesliga der Damen nicht allzu häufig gibt und geben wird. Hierzu gratulierte die Mannschaft um Kapitänin Antje Sandrock-Semmler herzlich.

Ansage für die nächste Saison

Wenn in der nächsten Saison alle Spielerinnen wieder fit sind und auch bleiben, wird ein gehöriges Wörtchen um die Meisterschaft mitgeredet, heißt es von Grün-Weiß Cuxhaven, denn: „Schließlich wird es mal wieder Zeit, den Titel zurück an die Nordseeküste zu holen.“

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